Durch die ipros HWS Anlage wird Wasser auf fast 100°C erhitzt und dann mit einer Applikationseinheit auf die zu bearbeitende Fläche aufgebracht. Dort wird das heisse Wasser mit einem isolierenden Schaumteppich überdeckt. Der Schaum bewirkt, dass die Hitze von jetzt mindestens 90°C über mehrere Sekunden (bis zu 90 Sekunden) auf die Pflanzenoberfläche einwirkt. Die überirdischen Pflanzenteile und die oberen Teile der Wurzel mit den dort vorhandenen Vegetationspunkten sterben dadurch ab.
Das Absterben der Vegetation kann man nach kurzer Zeit deutlich sehen, eine mit dem HWS-Verfahren behandelte Pflanze macht sofort einen “verwelkten” Eindruck. Die Behandlung muss im ersten Jahr wiederholt werden, aufgrund der nachhaltigen Wirkung ist bereits im zweiten Jahr eine deutliche Verringerung der Anwendungen möglich.

| 1. Das Wildkraut wuchert | 2. Behandlung mit HWS | 3. Nach der Behandlung | 4. Fertig! |
Die Wirkung thermischer Verfahren auf Pflanzen beruht auf drei Effekten:
Damit das Verfahren zuverlässig arbeitet, ist es notwendig, die zu bearbeitende Vegetation für kurze Zeit, diese ist abhängig von der Vegetationsart, einer Temperatur von mindestens 42°C auszusetzen.
Die Denaturierung des Eiweisses erfolgt über das heisse Wasser, der Schaumteppich dient nur als
isolierende Schicht.
Um Schaum erzeugen zu können, muss die Oberflächenspannung des Wassers gesenkt werden. Dazu wird ein Produkt auf der Basis von Zuckertensiden mit Luft zu einem trockenen Schaum vermischt. Bei diesem Produkt stammen sowohl der Fettalkohol, als auch der Zuckeranteil aus nativen (pflanzlichen) Rohstoffen und basiert somit vollständig auf nachwachsenden Rohstoffen.
Der Schaum ist nicht süß und zieht keine Insekten (z.B. Ameisen, Wespen, usw.) an.
| noch unbearbeitete Fläche | durch HWS abgestorbenes Wildkraut |
